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- AgrarKulturerbe-Preis

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Brauerei-Museum im Felsenkeller-Labyrinth c/o Firma J. B. Prinster

Beschreibung
Im Brauereimuseum am Fuß des Hirschbergs kann man sich über das Entstehen des Bieres von der Ernte der Rohstoffe bis zur Abfüllung in Fässer und Flaschen informieren.
Um 1450 wurde das Fürstliche Brauhaus gegründet. In mühseliger Handarbeit wurden damals die Keller als Lagerräume für das Bier in den sandigen Felsen geschlagen, um das Bier über die Sommermonate kühl lagern zu können. Die vier Hauptgänge, der Quergang und die 21 Seitenabteilungen haben eine Gesamtlänge von rund 350 m und eine Grundfläche von mehr als tausend Quadratmeter.
Mit der Erfindung der Kühlmaschine im Jahr 1896 verlor der Felsenkeller seinen eigentlichen Nutzungszweck. Einige Zeit lagerte man noch Kartoffeln und Rüben darin. Dann geriet der Keller in Vergessenheit, er bot Fledermäusen Unterschlupf und den Kindern einen "Abenteuerspielplatz".
1980 stellte auch die Brauerei ihren Betrieb ein. Die Erinnerung an die 500jährige Brautradition wollte man wach halten und richtete im Felsen-Labyrinth ein Brauereimuseum ein. Hier wird alles gezeigt, was man früher zur Bierherstellung benötigte. Ein Diavortrag über die Beilngrieser Brautradition, die Geschichte des Bieres seit dem Altertum und heutige Brauvorgänge ergänzen den Rundgang durch das Brauereimuseum.