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Arbeitskreis für Erdstallforschung

Beschreibung
Seit Jahrhunderten hat der Mensch aus den verschiedensten Gründen Höhlen gegraben. Ein Phänomen unter ihnen stellen die so genannten "Erdställe" bzw. "Schrazellöcher" (Begriff im Bayerischen Wald) dar, die sich heute noch in Bayern, Österreich, der Tschechoslowakei und Frankreich vorfinden lassen. In Bezug auf die Bauweise weisen die Erdställe meist ein gleiches Grundkonzept auf: Die unterirdische Anlage besteht aus Gängen und Kammern und endet mit einer Abschlusskammer. Die Funktion eines Erdstalles konnte bisher nicht zweifelsfrei geklärt werden, die irrationale anmutende Bauweise schließt jedoch Nutzung als Vorraträume, Wasserstollen, Grubenstollen und Wohnhöhlen aus. Einige Forscher deuten sie als Zufluchstätten, andere vertreten die These, dass es sich um unterirdische Kultstätten handelt.
Der Arbeitskreis für Erdstallforschung in Roding (ca. 200 Mitglieder) hat es sich zur Aufgabe gemacht, neu entdeckte Anlagen mit ihren Funden sorgfältig zu untersuchen und für ihre Erhaltung zu sorgen. Diese Dokumentationen werden zusammen mit themenbezogenen Artikeln in der jährlich erscheinenden Zeitschrift "Der Erdstall" veröffentlicht.
Literatur
-- (Hrsg. v. Arbeitskreis für Erdstallforschung.) In: Der Erdstall