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Universität Erfurt, Arbeitsstelle Historische Anthropologie, Dr. Rainer Praß

Beschreibung
Im Rahmen der kulturwissenschaftlichen Grundorientierung des Erfurter Geschichtsstudiums bilden die Forschungsansätze und -perspektiven der Historischen Anthropologie einen besonderen Akzent. Sie werden von der "Arbeitsstelle für Historische Anthropologie des Max-Planck-Instituts für Geschichte an der Universität Erfurt" vertreten. Diese Arbeitsstelle wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Alf Lüdtke und Prof. Dr. Hans Medick eingerichtet, um Impulse der historisch-kulturwissenschaftlichen Grundlagenforschung in die Lehre und in das Zusammenwirken der unterschiedlichen kulturwissenschaftlichen Fachdisziplinen einzubringen.
Historische Anthropologie rückt die Menschen in der Vielfalt und Veränderlichkeit ihrer kulturell geprägten Lebensformen und Erfahrungen, ihrer Verhaltens- und Ausdrucksweisen in den Mittelpunkt des Interesses. Statt anthropologische Konstanten in historisch und kulturell unterschiedlichen Zusammenhängen anzunehmen, geht es ihr vielmehr darum, alltägliche menschliche Eigenschaften und Verhaltensweisen als durchaus veränderliche und ihrerseits verändernde Momente der historischen Prozesse zu untersuchen und darzustellen.
Dr. Reiner Praß ist zur Zeit als Gastwissenschaftler an der Arbeitsstelle Historische Anthropologie tätig.
Einer seiner Forschungsschwerpunkte sind Agrarreformen und ländliche Gesellschaft im 18. und 19. Jahrhundert.
Literatur
-Praß, Rainer:
Reformprogramm und bäuerliche Interessen. Die Auflösung der traditionellen Gemeindeökonomie im südlichen Niedersachsen, 1750-1883 In: Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte Bd. 132 Göttingen 1997